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10.09.2012 - 18:28
Bildung ist eine Frage des Geldes

Obwohl es von offizieller Seite immer wieder abgestritten wird, erhärtet sich doch die Meinung, dass in Deutschland Bildung eine Frage des Geldes ist. In Studien wurde beispielsweise die Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen Familien belegt. Auch die Einführung von Studiengebühren trug nicht gerade zu einem Run auf die Hochschulen bei. Manch einer kann einen höheren Bildungsgrad nicht erwerben, weil ihm einfach das Geld dazu fehlt.

Aber nicht nur die eigenen finanziellen Mittel sind ein Problem. Die Ausstattungen der Bildungseinrichtungen sind oft ebenfalls veraltet. Deutschland als Bildungsstandort ist in Gefahr. Da bringt der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Matthias Kleiner, einen Vorschlag ein. Er wünscht sich eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der deutschen Universitäten.

Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ sprach er anlässlich eines Interviews von der Wissenschaft als wichtigen Rohstoff für Deutschland. Die Wissenschaft ist die Basis für die Wirtschaft und die Gesellschaft dieses Landes. Dafür erfährt sie aber eine recht stiefmütterliche Behandlung. Zusätzlich etwa fünf Milliarden Euro im Jahr wären für eine gute Grundausstattung der Universitäten notwendig.

In der Vergangenheit wurden bereits des Öfteren Aufschläge erhoben, weiß Kleiner zu berichten. Als Beispiel nennt er den Kohlepfennig, der einst als Aufschlag auf die Strompreise erhoben wurde. Kleiner sprach sich in diesem Zusammenhang für die Einführung des Wissens-Cents aus. Er wäre sozusagen als Bildungspfennig in der Wissensgesellschaft zu betrachten.

Bund und Länder stecken in den nächsten Jahren Milliarden von Euros in exzellente Forscher. Die sogenannte Exzellenzinitiative ist allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Nur etwa ein Zehntel des Defizits wird dadurch abgedeckt. Laut Kleiner werden durch die Initiative “personelle Ressourcen ausgebaut”. Schon allein das Verfassen der Anträge, um in das Förderprogramm zu gelangen, sei hilfreich für neue Ideen und Konzepte. Dabei spiele es keine Rolle, ob man letztendlich in den Fördertopf gelangt oder nicht.

Die Frauenquote in ihrer jetzigen Form lehnt Kleiner ab. Eine moderate Beteiligung der Studenten bei der Hochschulfinanzierung befürwortet er dagegen genauso wie die der Steuerzahler.

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