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02.11.2011 - 09:31
Die Besteuerung von Bankdienstleistungen führt laut einer aktuellen Studie nicht zu Mehreinnahmen

Druckfrisch wurden die Ergebnisse einer Studie zur Befreiung von der Mehrwertsteuer bei Banken herausgegeben. Sie besagt eindeutig, dass die Besteuerung von Bankdienstleistungen kaum zu Mehreinnahmen bei den Banken führen wird. Die Studie wurde von Ben Lockwood, einem Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität von Warwick (Großbritannien) und der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC durchgeführt.

Neben den ausbleibenden Mehreinnahmen für die Banken wurde überdies festgestellt, dass im Endeffekt die Verbraucher mehr belastet würden, da die Umsatzsteuer auf diese umgelegt wird. Für die Banken dagegen wäre die Umsatzsteuer im Grunde genommen nur ein durchlaufender Posten und es würde gegen den Grundsatz verstoßen, dass der Verbraucher nicht mit der Umsatzsteuer belastet werden darf.

Derzeit sieht das Umsatzsteuerprinzip der Banken keine Belastung des Verbrauchers vor, demgegenüber können die Banken keine Vorsteuer auf bezogene Leistungen abziehen. Das liegt darin begründet, dass sich in der Praxis der Mehrwert von Bankdienstleistungen als Basis einer Besteuerung nur sehr kompliziert ermitteln lässt. Somit verzichten die Banken auf die Erhebung einer Umsatzsteuer auf ihre Leistungen.

Die Studie basiert auf statistischen Werten. Diese Entwicklungen sind nur angenommen. Es wurden dafür Daten aus 26 EU-Mitgliedstaaten ausgewertet. Zum Einen wurde damit die oben genannte Feststellung getroffen, dass die Banken mit keinen großartigen Mehreinnahmen zu rechnen haben. Zum Anderen wurde festgestellt, dass die Banken demgegenüber mit größeren Ausgaben rechnen müssten, da sich in der Betriebsstruktur große Veränderungen ergeben würden. Mit einer Änderung der Besteuerung der Bankdienstleistungen muss also vorerst nicht gerechnet werden.

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Gedruckt am Donnerstag, den 08.12.2016 .

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