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02.10.2013 - 11:34
Die Besteuerung von Silber

Silbermünzen wurden bislang mit 7 Prozent Mehrwertsteuer besteuert. Allerdings gibt es ab 2014 hier eine Änderung, denn für Anlagemünzen müssen Käufer dann 19 Prozent bezahlen. Bei Anlagesilberbarren ist das heute schon der Fall. Natürlich hat diese Änderung auch verschiedene Auswirkungen.

Auf dem Markt ist schon jetzt die geänderte Mehrwertsteuer für Silber zu merken. Die Nachfrage nach Münzbarren ist enorm gestiegen, sodass die Investoren doppelt profitieren. Der Silberpreis ist durch die Nachfrage sehr niedrig außerdem können verschiedene Münzbarren noch bis Jahresende zum geringen Steuersatz von 7 Prozent an Interessenten verkauft werden. Hierzu gehören unter anderem Cook Islands-Produkte. Auch die Silberanlagemünzen Lunar, Koala und Kookaburra gehörten dazu. Die Nachfrage bei den kleinen Münzen, die sich im Unzenbereich bewegen, hat sich zwar nicht verändert, steht aber dennoch auf hohem Niveau.

Für Händler gibt es auf Grund der veränderten Mehrwertsteuer natürlich sowohl Vor- als auch Nachteile. Uninteressant ist der geänderte Mehrwertsteuersatz für institutionelle Anleger, weil diese die Mehrwertsteuer natürlich als Vorsteuer geltend machen. Private Anleger aber müssen unabhängig vom Kurs tiefer in die Tasche greifen.

Es gibt auch ein Schlupfloch, nämlich die Differenzbesteuerung. Es besteht die Möglichkeit, der Differenzbesteuerung, wenn Münzbarren und Silbermünzen privat angekauft werden oder ein Import aus Nicht-EU-Ländern stattfindet. Der Händler muss hier nur auf die Handelsmarge den vollen Satz der Mehrwertsteuer abführen.

Schon jetzt bereiten Banken, Edelmetallhändler und Münzhändler ihre Buchhaltung, die EDV und die Lagerhaltung auf die geänderte Mehrwertsteuer vor, damit hier ab 2012 problemlos agiert werden kann.

Silber ist keine Anlagealternative, denn sobald investiert wird, handelt es sich erst einmal um ein Verlustgeschäft. Profitieren können Anleger erst dann, wenn der Silberpreis steigt, und zwar um den Handelsaufschlag und natürlich die Mehrwertsteuer. Dann ist ein Verkauf auch gewinnerzielend möglich.

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Gedruckt am Sonntag, den 22.10.2017 .

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