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Allgemeines
03.09.2011 - 19:51
Die Börsenkurse und die Mehrwertsteuer
Die schwächelnden EU-Länder und das Gezerre um die Erhöhung der Schuldengrenze in den USA haben in der Kalenderwoche 31 des Jahres 2011 für ein kräftiges Durcheinander an den Börsen gesorgt. Nachdem die Unicredit dem DAX noch in der Woche zuvor stabil bis zum Jahresende einen Wert um die 6.600 Punkte prognostiziert hatte, rutschte er binnen weniger Tage auf rund 6.200 Punkte ab. Den anderen Indizes an der deutschen Börse und auch an der Wall Street erging es nicht anders. Selbst die hartgesottenen Börsianer wurden von dieser Entwicklung überrascht.
Doch was bedeutet das? Sollten diese Entwicklungen weiter anhalten, dann wird sich der Bundesfinanzminister spätestens zum Jahresende damit abfinden müssen, dass er neue Lücken zu schließen hat. Sie ergeben sich aus den verminderten Einnahmen aus der Abgeltungsteuer. Die Kursabstürze werden in der Folge auch die Handelswerte der Fonds in Mitleidenschaft ziehen, wovon dann eine Vielzahl von Anlegern betroffen wäre. Die einzige Lösung zur kurzfristigen Schließung der Lücken wäre – die Anhebung der Mehrwertsteuer. Deshalb bleibt zu hoffen, dass sich die derzeitige Panik unter den Börsianern in aller Welt schnell wieder legt und die Kurse auf „normale“ Marktwerte zurück finden.
