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27.04.2013 - 00:37
Die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt übermitteln - Wichtige Hinweise und Fristen

Für das Jahr 2013 hat der Gesetzgeber einige Veränderungen für die Umsatzsteuervoranmeldung beschlossen, die für diesen Schritt unbedingt zu berücksichtigen sind. So hat sich zwar an den Fristen nichts geändert, doch die Art der Übermittlung ist neu. Zugleich wurde ein Authentifizierungsprozess beschlossen, der die Arbeit der Finanzämter erleichtern soll. Notwendig ist die sogenannte Zertifizierung.

Die Zertifizierung beantragen: Die Zeit drängt
Für das Jahr 2013 erfolgt die Umsatzsteuervoranmeldung elektronisch. Um die Daten allerdings übermitteln zu können, ist eine Zertifizierung notwendig, die eigentlich schon bis zum 1. Januar des laufenden Jahres hätte erfolgen sollen. Da dieser Pflicht bislang aber nur wenig Unternehmen nachgekommen sind, erweisen sich die Finanzämter bisher gnädig, allerdings sollte man deren Geduld nicht überstrapazieren. Die Beantragung der Zertifizierung kann entweder direkt im Finanzamt vorgenommen oder über elsteronline.de durchgeführt wird. Das Zertifikat ist so etwas wie ein elektronischer Ausweis, der zielsicher Datensätze und Absender zusammenführt. Es soll den bürokratischen Aufwand minimieren. Wer noch keine Zertifizierung beantragt hat, sollte auf Fachseiten unbedingt mehr über die Umsatzsteuervoranmeldung lesen und sich über die Folgen informieren.

Die Fristen für die Umsatzsteuervoranmeldung
Generell gibt es drei Fristen für die Umsatzsteuervoranmeldung: Entweder muss diese monatlich, vierteljährlich oder aber gar nicht abgegeben werden. Abhängig ist dies von der Steuerlast des Vorjahres. Bewegte sich die Summe oberhalb der 7500 Euro, muss die Umsatzsteuervoranmeldung jetzt monatlich erfolgen. Lag sie zwischen 1000 und 7500 Euro, so reicht es, wenn die Voranmeldung monatlich erfolgt. Betrug die Summe weniger als 1000 Euro, so muss überhaupt keine Voranmeldung abgegeben werden. Die Übermittlung muss bis spätestens zum Ende des zehnten Tages nach Ablauf des Erfassungszeitraums erfolgt sein. Wer monatlich übermitteln muss, hat für April also bis zum 10. Mai Zeit. Fällt der zehnte Tag des Monats auf das Wochenende, so gilt der dann folgende Werktag als die neue Frist. Für Februar 2013 durfte die Umsatzsteuervoranmeldung so beispielsweise bis zum 11. März erledigt werden.

Ausnahmeregelungen für Existenzgründer – Verlängerungsanträge möglich
Existenzgründer können aus offensichtlichen Gründen nicht auf die Steuerlast des Vorjahres zurückgreifen, um zu ermitteln, wie häufig sie die Umsatzsteuervoranmeldung erledigen müssen. In den ersten beiden Steuerjahren muss dieser Schritt deshalb monatlich erledigt werden. Dies ist völlig unabhängig von der Steuerlast, die sogar weniger als 1000 Euro betragen könnte. Mit sich reden lassen die Finanzämter allerdings über die Zehn-Tages-Frist. Dies gilt nicht nur für die Gründer, sondern generell. Wem die zehn Tage zu knapp sind, der hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Fristverlängerung zu stellen. Die Umsatzsteuervoranmeldung kann dabei um bis zu einen Monat nach hinten geschoben werden. Man muss in der Folge auch erst einen Monat später zahlen.

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