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30.09.2013 - 15:14
Die Würstchen-Umsatzsteuer

„Ein Würstchen bitte“. – „Zum hier essen oder mitnehmen?“ Diese Worte kennt doch fast jeder. Wer glaubt, dass es hier nur darum geht, ob das Würstchen eingepackt wird oder auf einen Teller kommt, der hat sich geirrt. Für den Wirt geht es nämlich darum, wie viel Mehrwertsteuer berechnet wird. Wird die Wurst mitgenommen, berechnet der Wirt 7 Prozent. Wird sie aber vor Ort gegessen, müssen 19 Prozent berechnet werden. Was für ein „Blödsinn“ haben viele gesagt, als zur Mitte des Jahres über dieses Thema diskutiert worden ist. Für den Käufer ist es sicherlich uninteressant, denn für ihn kostet jede Wurst das gleiche. Für den Wirt aber ist es ein heikles Thema, denn am liebsten würde er seine Würstchen immer außer Haus verkaufen. Dadurch hätte er nämlich mehr einnahmen.
Es ist viel über dieses Thema gesprochen worden, aber kaum einer hat einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn die Umsatzsteuer gleichgestellt wird. Zum einen kann es einen Vorteil für den Wirt geben, zum anderen aber auch für Kunden. Anders gesehen kann es aber auch für beide einen Nachteil geben. Würde die Mehrwertsteuer auf 7 Prozent festgesetzt werden und der Wirt seine Preise nicht verändern, dann hat er selbstverständlich höhere Einnahmen. Anders gesehen kann der Wirt dann aber auch seine Speisen günstiger anbieten, was wiederum der Vorteil für den Kunden bringt.
Würde die Mehrwertsteuer aber auf 19 Prozent für alle Speisen festgesetzt, dann ergeben sich Nachteile für Wirt und Kunde. Der Wirt muss nämlich dann auf Einnahmen verzichten, wenn die Preise nicht angehoben würden. Anders gesehen kann der Wirt dann aber auch die Preise erhöhen, was dem Kunden einen Nachteil bringen würde. Dann kann das Würstchen an der Bude nämlich schnell teurer werden als bisher.
Eine Entscheidung hierfür steht noch aus. Wann diese kommen wird, das weiß keiner. Weder der Wirt, noch der Kunde noch die Politik.

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Gedruckt am Sonntag, den 23.07.2017 .

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