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08.12.2013 - 17:56
Eine halbe Millionen Euro Umsatzsteuer hinterzogen

Sie wollten den großen Reibach machen und mussten sich jetzt vor Gericht verantworten. Es handelt sich um ein Essener Trio mit Hauptgeschäft in Witten. Jahrelang haben sie die Umsatzsteuer nicht an den Fiskus abgeführt. Jetzt wurden sie zu neun und 15 Jahren auf Bewährung verurteilt.
Ab dem Jahr 2004 haben die drei Männer sich eine tolle Geschäftsidee einfallen lassen. Schrott verkaufen aber die Umsatzsteuer behalten. Dadurch konnten sie eine halbe Millionen Euro in ihre eigenen Taschen stecken. Erst im Jahr 2007 ist der Betrug aufgefallen und die Steuerfahnder haben sich eingeschaltet. Mit dem Schrotthandel konnten die Schrottverkäufer einige große Geschäfte machen. Sie haben mit Metallteilen über 2 Millionen Euro kassiert. Die Umsatzsteuer haben sie natürlich von dem Unternehmer aus Witten kassiert. Diese aber leider nie beim Finanzamt angegeben und demnach auch nicht abgeführt.
Selbstverständlich hat der Großhändler geglaubt, dass es sich bei dem Trio und ein ehrliches und seriöses Unternehmen handelt. Nun aber stellte sich heraus, dass das wohl nur auf dem Papier der Fall ist. Es handelte sich hier um eine sogenannte Briefkastenfirma, die nicht einmal mit einem Lager dienen konnte. Hier ging es lediglich darum, schnell die Metallteile zu verkaufen und dann die Umsatzsteuer zu kassieren.
Bei dem Angeklagten aus Velbert handelt es sich aber nur um das kleinste Rad am Wagen. Er eröffnete die Tarnfirma und ist kurz darauf wieder aus dem Geschäft ausgestiegen. Neun Monate hat er nur deswegen bekommen, weil er nur wenige hundert Euro im Monat vom Geschäft bekam. Den Großgewinn teilten sich die anderen beiden.
Das Duo hat im Namen des Aussteigers einfach weitergemacht. Einer besorgte die Fahrzeuge und einer die Metallteile. Dann wurden diese bei Händlern Verkauft. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf etwa 578.000 Euro.

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