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28.11.2011 - 19:16
Endlich Klarheit über Umsatzsteuer für Onlinespiele aus Drittländern

Mit Steuern kann man allerlei machen, vor allen Dingen kann man sie hinterziehen und dadurch immens sparen und sogar reich werden. Lange Zeit hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass für Onlinespiele aus Drittländern bei der Umsatzsteuer viel getrickst wird. Nunmehr stellte die Bundesregierung klar, dass an diesem Gerücht kein Fünkchen Wahrheit ist. Nach Meinung derselben wird die Umsatzsteuer aus den Erlösen für in Deutschland verfügbare Onlinespiele vollumfänglich abgeführt.

Den Unternehmen werden mehrere Möglichkeiten geboten, um sich steuerlich erfassen zu lassen und sie werden nach Ansicht der Regierung auch genutzt. Es besteht grundsätzlich eine Pflicht, sich in einem EU-Mitgliedsstaat steuerlich erfassen zu lassen. Wo das ist, bestimmt der Leistungsempfänger, also derjenige, der sich das Spiel herunterlädt oder der es auf dem Browser spielt. Das Heimatland des Leistungsempfängers ist das Land, in welchem sich der Anbieter steuerlich registrieren lassen muss. Hier muss der Anbieter nunmehr regelmäßig eine Umsatzsteuererklärung abgeben und die daraus entstehende Umsatzsteuerforderung an das jeweilige Land zahlen.

Aktuell beläuft sich die Zahl der registrierten Unternehmen auf 35. Aus den weiteren EU-Ländern kommen noch einmal 400 hinzu. Früher waren es einmal 1.418 Unternehmen EU-weit beziehungsweise 78 in Deutschland. Es handelt sich dabei nur um Unternehmen, die kostenpflichtige Browser- und Onlinespiele anbieten, denn nur für diese Spiele muss auf den Erlös Umsatzsteuer abgeführt werden.

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