S

hallo

Sprungnavigation

Direkt zum Inhalt, zur Hauptnavigation, zur Unternavigation, zur Suche

Hauptnavigation

Das Informationsportal zum
Thema Umsatzsteuer aus
aller Welt.

02.02.2012 - 19:54
Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der Bildung

Bildung kostet viel Geld! Angesichts dieser Tatsache spricht sich Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt aus. Die zusätzlichen Einnahmen sollen in die Finanzierung von Schulen und Hochschulen gewinnbringend investiert werden.

Beim vergangenen Neujahrsempfang der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Berlin gab Matthias Kleiner in seiner Rede allen Zuhörern den Denkanstoß, die Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt zugunsten der Bildung zu erhöhen. Des Weiteren schlug Kleiner vor, das im Grundgesetz verankerte Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich aufzuheben. Durch diesen Schritt sollen neue Konzepte besser greifen können.

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer bedeute ein zusätzliches Finanzvolumen vom rund acht bis zehn Millionen Euro. In seiner Rede verwies Matthias Kleiner darauf, dass es bei der Finanzierung von deutschen Hochschulen einer zusätzlichen Summe von circa fünf Milliarden Euro zur Grundfinanzierung bedarf. Die deutschen Hochschulen seien unterfinanziert. Dem müsse ein Ende gemacht werden, so Kleiner. Außerdem lasse sich die weitere Zukunft der deutschen Bildung nicht in einem Spartarif finanzieren, merkte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft an. Kleiner ging in seiner Rede darauf ein, dass das derzeitige System aus dem Gleichgewicht gerät, wenn auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und die damit verbundenen Zusatzeinnahmen verzichtet wird. Im Anschluss verwies Kleiner auf die enorme Rentabilität einer gut bis sehr gut ausgebildeten Gesellschaft. Über einen definierten Zeitraum für die Erhöhung der Mehrwertsteuer spricht Kleiner in seiner Rede am Neujahrsempfang in Berlin nicht.

Zudem forderte der Präsident des DFG dazu auf, neu über den Erlass von Studienbeiträgen seitens der Studierenden in den jeweiligen Ländern nachzudenken. Studierenden bliebe nach dem Studium kaum mehr Geld übrig, um beispielsweise etwas Geld für das Rentenalter zurückzulegen. Bisher werden Studiengebühren nur noch in den Bundesländern Bayern und Niedersachsen erhoben. Bisher finanziert lediglich nur die DFG die Grundlagenforschung an den deutschen Hochschulen. Dieser dafür vorgesehene Etat belief sich für alle Hochschulen im letzten Jahr auf 2,4 Milliarden Euro.

< Pferdeliebhaber müssen künftig höhere Mehrwertsteuer zahlen  |  « Zurück zur Übersicht »  |  Spaniens Regierung wird aktiv >

Die URL dieser Seite ist: http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/news/erhoehung-der-mehrwertsteuer-zugunsten-der-bildung.html
Gedruckt am Freitag, den 24.03.2017 .

Alle Informationen wurden nach besten Wissen erstellt.
Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen kann jedoch keine Haftung übernommen werden.

Die Texte und Grafiken auf www.die-mehrwertsteuer.de sind urheberlich geschützt.
Jede Vervielfältigung bedarf der schriftlichen Genehmigung durch uns.
Beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/nutzungsbedingungen.html

© Copyright by FRASUDIA UG (haftungsbeschränkt) | www.die-mehrwertsteuer.de


Notizen: