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20.11.2013 - 09:02
Ermäßigte Mehrwertsteuer für Speisen gefordert

Der Hotel- und Gaststättenverband hat an die Politik eine ganz klare Forderung: Die ermäßigte Mehrwertsteuer soll auch für Speisen gelten.

Wer im Restaurant speist, der bekommt seine Rechnung derzeit mit einer ausgewiesenen Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Das gefällt dem Hotel- und Gaststättenverband überhaupt nicht. Auch hier soll es in Zukunft gefälligst den ermäßigten Satz von 7 Prozent geben. So zumindest die Forderung. Ingrid Hartges ist die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes und hat eine klare Meinung geäußert. Sie sagt, dass es „lange überfällig“ sei, dass der Lebensmittelhandel sowie die Gastronomen gleichgestellt werden, so wie es schließlich auch in vielen weiteren EU-Staaten der Fall ist. Bei den Koalitionsverhandlungen solle die Politik diesen „eklatanten Wettbewerbsnachteil“ beseitigen, wie Hartges weiter sagte.

Als Beispiel: Wer im Supermarkt einen verpackten Salat einkauft, der bezahlt mit sieben Prozent Mehrwertsteuer. Wer aber im Restaurant einen Salat isst, der muss hierfür 19 Prozent bezahlen. Verwendet ein Lieferdienst Pappteller für ein Buffet, dann darf er die sieben Prozent Mehrwertsteuer nutzen. Werden aber Porzellanteller verwendet, fällt der volle Satz von 19 Prozent an.

Hartgens sagt weiterhin: „Wer gesundes, regionales Essen fordert, sollte auch schauen, dass die Gastronomen davon leben können“. Die Politik solle endlich die rund 1,7 Millionen in diesem Gewerbe Beschäftigten fördern.

Schon im Jahr 2009, nach der Bundestagswahl, diskutierte die schwarz-gelbe Koalition über eine Reduzierung der Mehrwertsteuer für Gastronomen. Dann allerdings wurde nicht die Umsatzsteuer in der Gastronomie gesenkt. Nein, vielmehr gab es die Senkung für Hotelübernachtungen, die bis zu diesem Zeitpunkt auch mit 19 Prozent besteuert werden mussten. Die Verbandsgeschäftsführerin hat die ständige Kritik hieran mit Unverständnis zurückgewiesen.

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