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28.06.2013 - 11:01
Falsche Umsatzsteuerbriefe im Umlauf

Aktuell hat die Industrie- und Handelskammer eine Warnung vor gefälschten Briefen herausgegeben. Der Inhalt handelt von der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Betroffen von diesen Briefen ist das Saarland. Äußerlich machen die Schreiben den Eindruck, als würden sie tatsächlich von einem Amt geschickt worden sein.
Es handelt sich bei den falschen Umsatzsteuerbriefen um ein Angebot, mit dem man sich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer geben lassen kann. Dafür soll sich der Verbraucher kostenpflichtig beim Anbieter registrieren, um die Nummer zu bekommen.
Wer sich auf dieses Angebot einlässt, der hat Geld verloren und wird die USt-IdNr. niemals bekommen. Für die Vergabe ist ausschließlich das Bundeszentralamt für Steuern berechtigt. Zudem müssen auch verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden, damit eine solche Nummer überhaupt vergeben werden kann. Die Briefe haben keinen Bezug zu diesem Amt und zudem ist die Vergabe auch kostenlos.
Es handelt sich hier lediglich um betrügerische Absichten. Verbraucher sollten Schreiben mit einem solchen Angebot sofort entsorgen und gar nicht erst darauf reagieren.
Bei der USt-IdNr. handelt es sich um eine Nummer für Unternehmer und Unternehmerinnen, die diese zu ihrer Steuernummer erhalten. Wer eine solche Nummer braucht, muss hierfür einen entsprechenden Antrag stellen. Wer eine deutsche gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer besitzt, der hat das recht, in einem Bestätigungsverfahren ausländische Ust-IdNr. überprüfen zu lassen, was vor allem dann sinnvoll ist, wenn man im Ausland Geschäfte tätigen möchte.
Aufgebaut sind die Nummern der einzelnen Länder sehr unterschiedlich. In Deutschland beginnt die USt-IdNr. Mit einem DE gefolgt von neun weiteren Stellen, die nur aus Zahlen bestehen. Genaue Informationen hierzu gibt es beim Bundeszentralamt für Steuern.

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Gedruckt am Dienstag, den 25.07.2017 .

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