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07.12.2010 - 09:13
Fehlerquellen beim Vorsteuerabzug

Die Prüfer sehen sich natürlich den Vorsteuerabzug bei einer Umsatzsteuer Sonderprüfung genauestens an. Steuernachzahlungen sind hier leider immer wieder an der Tagesordnung, was aber an eigentlich nur kleinen Fehlern liegt, die gemacht werden. Bei der Betriebs- und Umsatzsteuerprüfung gibt es Fehlerquellen, die immer wieder gemacht werden, aber eine Vorsteuerkürzung zur Folge haben. Diese Fehler kennen die Finanzbeamten natürlich. Aber man kann sie vermeiden:
- Fax Rechnungen erlauben natürlich einen Vorsteuerabzug. Dies ist aber nur dann möglich, wenn auch alle Angaben in der Rechnung enthalten sind.
- Rechnungen per Computer-Fax müssen nach den Voraussetzungen für eine elektronische Rechnung erstellt werden. Hier darf der Vorsteuerabzug nur gemacht werden, wenn die elektronisch erstellte Rechnung auch mit einer elektronischen Signatur ausgestellt ist.
- Eingangsrechnungen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden, wenn hier ein Abzug der Vorsteuer geltend gemacht worden ist. Allerdings ist hier auch wichtig, dass diese Rechnung nach 10 Jahren immer noch lesbar ist. Bei Thermopapier empfiehlt es sich demnach, eine Kopie zu machen oder die Rechnung einzuscannen und elektronisch zu archivieren.
- Bei Selbstständigen gilt, wenn sie eine Rechnung nicht mehr finden können, kann hierfür ein Ausgaben-Eigenbeleg erstellt werden. Dieser allerdings ist nur für den Betriebsausgabenabzug eine Rettung, nicht für den Vorsteuerabzug.
Wichtig ist es auch, dass man eine Eingangsrechnung, selbst nach Absprache mit dem Aussteller, nicht eigenhändig ändert. Dies erkennen Prüfer in der Regel nicht an und kürzen dann den Vorsteuerabzug. Sollte die Änderung zwischen Empfänger und Aussteller abgesprochen sein, ist es hier immer sinnvoll, dies schriftlich bestätigen zu lassen und an die Rechnung anzuheften. Dann kann auch kein Prüfer etwas dagegen sagen.

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