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26.03.2015 - 16:25
Finanztransaktionssteuer könnte bis zu 44 Milliarden Euro einspielen

Nach einem Gutachten des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) im Auftrag der SPD-Bundestagsfraktion, könnte die geplante Einführung der umstrittenen Finanztransaktion jährlich 18 bis 44 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen. Der Bundeshaushalt könnte mit diesem Betrag finanziell eine Verbesserung erfahren, da für das Jahr 2015 insgesamt Ausgaben im Umfang von 300 Milliarden Euro auf der Agenda stehen.

Jedoch wäre nur dann der errechnete Maximalertrag von 44 Milliarden Euro möglich, wenn sich das Handelsvolumen nicht ändert. Sollte sich das Handelsvolumen um 50 Prozent reduzieren, so dürften sich die Einnahmen den Gutachtern zufolge auf 10 bis 25 Milliarden Euro belaufen.

Die Umsatzsteuer auf Aktien und Anleihen würde bei 0,1 Prozent liegen. Bei Termin-, Tausch- und Optionsgeschäften wären 0,01 Prozent fällig. Die Steuer müssten Käufer und Anbieter zahlen.

Gegen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer hat sich Großbritannien ausgesprochen, da diese für unsinnig gehalten wird wenn weder die USA noch China mitmachen würden. Von den 28 EU-Staaten wollen elf Staaten darunter Deutschland die Umsatzsteuer auf Spekulationsgeschäfte einführen. Die Spekulation auf dem Finanzmarkt soll damit eingedämmt und die Akteure an den Kosten der Finanzkrise beteiligt werden. Der Europäische Gerichtshof hat für die Abgabe bereits grünes Licht gegeben.

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