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19.06.2013 - 12:17
Fleisch bald noch teurer?

Greenpeace, die Umweltorganisation, die sich eigentlich einen positiven Namen machen will, weil sie Tieren hilft, wird sicherlich bei einigen Verbrauchern keine gute Meinung hinterlassen. Derzeit versucht die Umweltorganisation, nämlich den Konsum von Fleischprodukten innerhalb Deutschlands zu senken. Dafür macht sie sich für die Erhöhung der Mehrwertsteuer stark.
Die Folge daraus ist eindeutig: Fleisch würde wesentlich mehr kosten als bislang. Dadurch könnten sich Verbraucher vermutlich nicht mehr die Menge Fleisch gönnen, wie sie es im Moment machen.
In einer Mitteilung von Greenpeace hieß es zuletzt: „Der hohe Fleischkonsum der Deutschen mit seinen Klima- und Umweltschäden könnte sinken, wenn Fleischprodukte nicht weiter über den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent subventioniert würden“.
Die Umweltorganisation scheint zu glauben, dass der Pro-Kopf-Verbrauch bei einem Satz von 19 Prozent Umsatzsteuer um satte dreieinhalb Kilo Schweinefleisch, ein halbes Kilo Rind- und ein Kilo Geflügelfleisch sinken würde. Es hieß: „Umgerechnet bedeutet das etwa 60 Millionen weniger geschlachtete Hühner, etwa 3,8 Millionen weniger getötete Schweine und 180.000 weniger Rinder.“
Fleisch solle nicht zu „Spottpreisen“ verkauft werden. Es solle viel mehr besseres Fleisch so produziert werden, dass die Umweltkosten geringer werden. Besonders hoch seien die ökologischen Folgekosten bei Billigfleisch, das aus der Intensivtierhaltung stamme. Ein weiteres Argument für die Höhe Steuer ist zudem auch, dass die Deutschen durchschnittlich zweimal so viel Fleisch essen, als es Gesundheitsorganisationen den Menschen empfehlen. Durch höhere Preise sinkt der Konsum von Fleisch sicherlich rapide. Ob es der Wirtschaft gut bekommt, ist wieder eine andere Frage.
Ob Greenpeace mit seiner Forderung wirklich Erfolg hat, bleibt erst mal abzuwarten.

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