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06.06.2011 - 11:32
Gerechtigkeit von Gastronomen gefordert

Der Hotel- und Gaststättenverband hat schon den ermäßigten Steuersatz erhalten. Dieser brachte natürlich erhebliche Vorteile, denn die Preise für die Kunden konnten verringert werden. Nun fordern auch die Gastronomen Gerechtigkeit und den niedrigen Mehrwertsteuersatz. Wie der Präsident vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) sagte: „Ist es gerecht, dass das Essen im Gehen mit sieben Prozent Mehrwertsteuer gefördert wird, während für das Essen im Restaurant oder Bistro 19 Prozent fällig werden“. Ein weiteres Beispiel von ihm war auch „Ist es sinnvoll, dass die Türensuppe im Discounter mit sieben Prozent steuerlich begünstig wird, während für die frische Spargelcremesuppe in einem Restaurant satte 19 Prozent angesetzt werden“. Es ist dem Präsidenten auch nicht einleuchtend, dass zum Beispiel bei der Zeitschrift Playboy eine Begünstigung angesetzt ist, aber bei der Schulverpflegung nicht. Es sind nur einige von vielen Beispielen, die genannt werden könnten. Ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofes besagt, dass auch bei Speisen von Imbissen oder Kinos die Anwendung des ermäßigten Satzes möglich ist. Dieses Urteil ist auch der Hintergrund dafür, dass mehr Gerechtigkeit für Gastronomen gefordert wird. In Frankreich beispielsweise wird der ermäßigte Satz von inzwischen 5,5 Prozent für die Gastronomie verlängert, und zwar um nochmals 4 Jahre, sodass sich hier keiner Gedanken machen muss, dass der Satz irgendwann in nächster Zeit erhöht wird. Durch diese Ermäßigung war es möglich, dass 25000 neue Arbeitsplätze und 35000 neue Ausbildungsplätze eingerichtet werden konnten. Die Ermäßigung auf die Übernachtungen habe auch Vorteile gebracht, wie Dehoga sieht, denn es konnten Investitionen gemacht werden, die vorher nicht möglich waren. Auch hier wurden rund 6500 neue Arbeitsplätze geschaffen.

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