S

hallo

Sprungnavigation

Direkt zum Inhalt, zur Hauptnavigation, zur Unternavigation, zur Suche

Hauptnavigation

Das Informationsportal zum
Thema Umsatzsteuer aus
aller Welt.

09.10.2019 - 14:32
Gesetzliche Krankenkassen fehlen 50 Mrd. Euro bis 2040

Nach dem Ergebnis der Studie “Zukünftige Entwicklung der GKV-Finanzierung” des IGEIS Institutes im Auftrag der Bertelsmann Stiftung

werden die gesetzlichen Krankenkassen bis 2040 ein Defizit von 50 Milliarden Euro haben, weil sich die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben vergrößert. Zum Ausgleich dieses Fehlbetrags wäre eine Anhebung des Beitragssatzes von 14,6 auf 16,9 Prozent erforderlich. 

Die Krankenkassen werden der Prognose zufolge ab dem Jahr 2025 ein Defizit einfahren. Laut dem Vorstandsmitglied Brigitte Mohn habe die Gesundheitspolitik jetzt noch Zeit, die verfügbaren Mittel rechtzeitig zu nutzen, bevor die Finanzschere weiter auseinandergeht. Laut den Berechnungen könnte der Beitragssatz im Jahr 2040 auf 18,7 Prozent geklettert sein. 

Wie der Gesundheitsexperte Dr. Stefan Etgeton erklärte, kommen die für die Finanzierung des Gesundheitswesens einflussreichsten Faktoren von außen und könnten von der Gesundheitspolitik nicht direkt beeinflusst werden. Die gesundheitspolitischen Instrumente, welche die Kosten senken und die Einnahmen verbessern, sind nicht wirkungslos.  

Als Kostentreiber haben sich Menge und Preise bei medizinischen Leistungen herauskristallisiert, weshalb eine kluge Kostendämpfungspolitik, die die Versorgungsstrukturen im stationären Bereich konsequent konsolidiert, dem Defizit in der GKV entgegensteuern kann. Wenn der Beitragssatz dauerhaft bei 15 Prozent bleiben soll, müsste der Bundeszuschuss für die gesetzliche Krankenversicherung von momentan 14,5 Mrd. Euro auf 70 Mrd. Euro bis zum Jahr 2040 steigen und würde rund 20 Prozent der Beitragseinnahmen entsprechen. 

Die Experten der Studie empfehlen der Gesundheitspolitik sich der zu erwartenden finanziellen Entwicklung in der GKV rechtzeitig und offen zu stellen. In der Vergangenheit hätte sich die Kostendämpfungspolitik als wirksam gezeigt, doch heute sei besonders der Abbau ineffizienter Strukturen im stationären Bereich gefragt. Die steigenden Beitragssätze müssten zudem durch einen höheren Bundeszuschuss gedämpft werden. 

Alle News in der Übersicht

Die URL dieser Seite ist: http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/news/gesetzliche-krankenkassen-fehlen-50-mrd-euro-bis-2040.html
Gedruckt am Montag, den 16.12.2019 .

Alle Informationen wurden nach besten Wissen erstellt.
Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen kann jedoch keine Haftung übernommen werden.

Die Texte und Grafiken auf www.die-mehrwertsteuer.de sind urheberlich geschützt.
Jede Vervielfältigung bedarf der schriftlichen Genehmigung durch uns.
Beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/nutzungsbedingungen.html

© Copyright by FRASUDIA UG (haftungsbeschränkt) | www.die-mehrwertsteuer.de


Notizen: