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21.06.2013 - 14:36
Jahressteuergesetz geändert

Es war ein langer und vor allem auch unwürdiger Streit, den sich die Parteien des Bundestages und der Bundesrat geliefert haben. Jetzt ist dieser durch den Vermittlungsausschuss endlich beendet worden. Es gibt jetzt einen neuen Konsens, was das Jahressteuergesetz 2013 betrifft.
Einen Vorteil durch den neuen Konsens haben ab sofort freiberufliche Choreographen und Regisseure. Diese brauchen ab 2013 endlich keine Umsatzsteuer entrichten. Das Chaos hat hier endlich eine Einigung gefunden. Bislang war es den Finanzämtern nämlich selbst überlassen, ob 7 oder 19 Prozent Umsatzsteuer veranschlagt werden. Teilweise gab es auch Finanzämter, die gar keine Steuer veranschlagten.
Durch die nicht eindeutige Rechtslage der Besteuerung mussten einige Regisseure mit horrenden Nachforderungen rechnen. Diese waren teilweise sogar ruinierend. Jetzt, durch die Klärung, dass keine Umsatzsteuer mehr entrichtet werden muss, wird aufgeatmet. Das Arbeiten fällt wesentlich leichter und eine Steuererklärung wird ab sofort auch ohne Kopfzerbrechen darüber gemacht, wie hoch denn die Nachzahlung dieses Mal ausfallen würde.
Aber nicht nur freiberufliche Regisseure oder Choreographen können aufatmen, denn auch für Kunstgalerien gibt es endlich eine Lösung. Nach der Erhöhung des Steuersatzes auf 19 Prozent statt der ermäßigten 7 Prozent Umsatzsteuer machten sich auch hier viele ihre Sorgen. Aber mit der Lösung von Bernd Neumann, dem Kulturstaatsminister, scheint eine akzeptable Regelung zu gelten. Die Besteuerung wird jetzt behandelt wie in Frankreich. Das bedeutet, dass Kunstgalerien eine pauschalisierte Margenbesteuerung bezahlen müssen. Diese kommt dem damaligen Steuersatz in etwa gleich.
So hat es im Bereich Kultur dann endlich doch einmal Einigungen gegeben, mit denen man sich durchaus anfreunden kann.

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