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15.04.2011 - 11:41
Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Viele Existenzgründer melden sich als Kleinunternehmer an. Möglich ist dies, wenn der Brutto-Umsatz im Vorjahr bei unter 17.500 Euro gelegen hat oder im aktuellen Kalenderjahr der Brutto-Umsatz 50.000 Euro nicht übersteigt. Kleinunternehmer brauchen an das Finanzamt keine Umsatzsteuer abführen. Aber sie haben auch nicht das Recht zum Vorsteuerabzug. Für Kleinunternehmer ist es freiwillig, ob sie in die Umsatzsteuerpflicht fallen. Interessant kann es für Kleinunternehmer aber durchaus sein, wenn man durch die Anlaufinvestitionen von Vorsteuerabzug sinnvoll hält oder wenn man sich bei seinen Geschäftskunden nicht als Kleinunternehmer zu erkennen geben möchte. Aber das Wahlrecht hat eine Einschränkung, die nicht vergessen werden darf. Wer auf die Steuerfreiheit, also auf die Umsatzsteuerbefreiung, verzichtet, der legt sich für die folgenden fünf Jahre fest und muss die nächsten fünf Jahre auch die Umsatzsteuer abführen. Allerdings darf man auch seinen Vorteil als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer nicht vergessen. Denn, wer seine Waren oder Dienstleistungen an Privatkunden verkauft, hat den Wettbewerbsvorteil. Schließlich bezahlen die Kunden auch nur den Nettobetrag und so ist es jedem Kleinunternehmen möglich, die Waren oder Dienstleistungen günstiger als die Konkurrenz anzubieten. Allerdings muss hier auch der Nachteil betrachtet werden, wenn das Geschäft wachsen sollte und man plötzlich in die Umsatzsteuerpflicht fällt. Dann wird es schwer, den Kunden den plötzlichen Preisaufschlag zu erklären und seine günstigen Preise zu halten. Sollte man die Umsatzsteuer nämlich nicht dem Kunden berechnen, dann wird man Umsatzeinbußen haben, die sich spürbar auf den Gewinn auswirken. Wer als Existenzgründer überlegt, ob er mit oder ohne Umsatzsteuer arbeiten soll, der sollte sich genau überlegen, ob der Umsatz auch unter der Grenze bleibt. Sollte während des 2. Jahres festgestellt werden, dass die Grenze überschritten wird, braucht aber keine Panik auszubrechen, denn man wird erst mit dem nächsten Kalenderjahr umsatzsteuerpflichtig eingestuft. Nachzahlungen aus den Vorjahren sind nicht zu erwarten.

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