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09.02.2012 - 17:33
Mehrwertsteuer - Wenn der Staat am Handel mit verdient

Weltweit hat sich eine für die Staaten dieser Welt enorm lukrative Einkommensquelle etabliert: Die Umsatzsteuer. bzw. Mehrwertsteuer. Mit einem Satz von Häufig 20% ist sie in ihrem Prozentsatz höher als die Vermittlungsprovision eines aktiv tätigen Handlungsreisenden und Außendienstmitarbeiters, der ja schließlich aktiv etwas für den Umsatz tut und sie gleicht schon fast der Handelsspanne, die viele Händler für die Finanzierung von Ladenmiete, Mitarbeiter und Werbung zur Verfügung haben. Die Staaten nehmen für sich in Anspruch, diese enorme Summe einfach nur auf Grund der Tatsache für sich beanspruchen zu können, weil sie eben Staaten sind und erheben Sie auf alle erzielten Lieferungen und Leistungen – egal also ob mit Schuhen oder Bundesliga Tickets gehandelt wird. Im Eintreiben der sogenannten Mehrwert bzw. Umsatzsteuern greifen fast alle Staaten teilweise sehr heftig durch. Das geht z.B. bis zur vorübergehenden Schließung des Geschäftes in Spanien oder in vielen Ländern zur Sicherheitsverwahrung in Untersuchungshaft, wenn der Geschäftstreibende säumig wird.

Doch nicht alle Länder entscheiden sich dafür, kräftig am Handel durch Nichtstun teilzunehmen. Es gibt durchaus Staaten, die sogar ganz auf das Eintreiben der Mehrwertsteuer verzichten und dabei durchaus trotzdem mit zu den reichsten Ländern der Erde zählen dürfen. Ein paar wenige Staaten zeigen, dass es auch ganz anders geht. Allen voran zeigen das Japan (5% Mehrwertsteuer), die Schweiz (ca. 8% Umsatzsteuer) und ein paar wenige Bundesstaaten in den USA (0% – 10% Mehrwertsteuer). Wie Sie bereits erkennen können, handelt es sich bei diesen Vorreitern um finanzstarke Industrieländer, die sich durchaus selbst sehr gut aus ihren Einkommen finanzieren können, ohne sich am Handels-Karussell der Menschheit bedienen zu müssen. Sie haben es schlicht nicht nötig. weitere Länder, die sich aus dem Treiben rund um die ständige Erhöhung von Mehrwertsteuern gänzlich raushalten sind Andorra (4% MwSt.), Kanada und Taiwan (jeweils 5% MwSt.), Thailand und Singapur mit jeweils 7% Mehrwertsteuer, sowie Venezuela mit ebenfalls nur 9% Umsatzsteuer liegen deutlich unter dem sonst üblichen Werten von 18% in Spanien bis sogar 25% Umsatzsteuer in Norwegen.

In den USA beispielsweise, gibt es gar keine “echte” Mehrwertsteuer. Von Bundesstaat zu Bundesstaat variierend wird teilweise auf den ausgezeichneten Verkaufspreis eine sogenannte Sales Tax aufgeschlagen. Diese Sales Tax übersteigt nie die 10% Marke. In einigen Staaten gibt es jedoch überhaupt keinen Steueraufschlag. Einer dieser Bundesstaaten ist der Staat Delaware an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Er gilt innerhalb den USA als eine Art legales Steuerparadies, was viele große Firmen und Hollywood Produktionsgesellschaften schon seit jeher dazu animiert ihren Haupt Firmensitz im beschaulichen Staat Delaware inne zu haben.

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