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13.09.2016 - 14:05
Mini-Steuersenkung soll vor Bundestagswahl kommen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat für das Jahr 2017 eine Mini-Steuersenkung angekündigt und wird sich auf 6 Milliarden Euro belaufen. Im Rahmen der Steuersenkung soll der steuerfreie Grundfreibetrag jährlich um 170 Euro steigen und das Kindergeld monatlich eine Erhöhung von 2 Euro erfahren. Nach einer Berechnung des Steuerzahlerbundes würde ein Singlehaushalt, der ein Monatseinkommen von 3000 Euro brutto erzielt monatlich 4 Euro sparen.

Bei einer Alleinerziehenden mit 2000 Euro Bruttoeinkommen und einem Kind würde sich die Ersparnis auf 5,25 Euro im Monat belaufen. Wer eine Familie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener von 3500 Euro brutto hat, der kann sich den Daten nach auf 10,50 Euro mehr im Monat freuen.

Die angekündigte minimale Steuersenkung ist in Wirklichkeit eine Anpassung des jährlichen Existenzminimums, welches das Bundesfinanzministerium gesetzlich verpflichtend alle zwei Jahre anpassen muss. Die Steuerfreibeträge werden basierend auf der Neuberechnung angepasst.

Im Jahr 2020 werden sich die Steuereinnahmen des Staates auf 808 Milliarden Euro belaufen und trotz der rapide steigenden Einnahmen ist eine massive Senkung sowohl bei den Steuern als auch Sozialabgaben nicht geplant. Eine Anhebung des Grundfreibetrags auf 12.000 Euro würde vor allem Geringverdiener entlasten und Sozialabgaben sollten erst ab einem Monatseinkommen von 1000 Euro fällig werden. Von der Entlastung bei den Sozialabgaben würden vor allem kleine Selbstständige, Freiberufler und Kleinverdiener profitieren.

Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens wäre ebenfalls denkbar, welches alle Sozialleistungen wie ALG II ersetzen könnte und nicht nur die Bürokratie entlasten, sondern langfristig nicht teurer wäre als das heutige komplizierte und überregulierte Sozialsystem.

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