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25.01.2011 - 11:53
Schlechte Botschaften für die Steuern 2011

Das Jahr hat im Bezug auf die Steuern 2011 keine guten Botschaften, denn es gibt keine Konjunkturpakete und bei vielen von den Änderungen gibt es auch immer einen Haken, denn sie lohnen sich meist für den Fiskus. Aber dennoch gibt es auch eine kleine positive Nachricht, denn es gibt bislang keine Steuererhöhungen, abgesehen von der Grunderwerbssteuer und Luftverkehrssteuer in verschiedenen Bundesländern. Geändert hat sich im Bereich der Fonds unter anderem, dass die Fondsgesellschaften zahlreiche Steuererklärungen an das Finanzamt elektronisch übermitteln müssen. Hierzu gehören unter anderem die Gewerbe-, Feststellungs- und Umsatzsteuererklärung. Auch ein Antrag auf Dauerfristverlängerung für die Vorauszahlung der Umsatzsteuer ist elektronisch zu übermitteln. Auch die Einkommenssteuererklärung 2011 muss von Anlegern online gemacht werden, wenn in ihr gewerbliche Einkünfte enthalten sind. Eine Änderung gibt es auch bei den Erstattungszinsen. Der Bundesgerichtshof hat zwar entschieden, dass die Zinsen des Finanzamtes auf die Steuererstattungen ab sofort nicht zu den Kapitaleinnahmen gezählt werden, außerdem auch nicht steuerbar sind, ist aber gesetzlich nicht ausgehebelt. Bekommen Anleger zum Beispiel auf Steuererstattungen Zinsen, weil sich bei einer Fondgesellschaft durch die Betriebsprüfung ergeben hat, dass es sich um geringe Einkünfte handelt, dann werden diese noch immer als Kapitaleinnahmen gezählt und unterliegen damit auch der Abgeltungssteuer.
Ebenso eine Änderung gibt es bei der Kirchensteuer. Hat eine Fondgesellschaft den Anlegern Kapitaleinkünfte zugewiesen, dann unterliegen sie nicht gleichzeitig auch der Abgeltungssteuer, sondern erst im Nachhinein über die Veranlagung beim zuständigen Finanzamt. Abgesetzt werden konnte die erhobene Kirchensteuer bis 2010 noch als Sonderausgabe. Ab 2011 wird diese Minderungsposition vollständig beseitigt. Dies gilt auch für die sonstigen Kapitalerträge von Anlegen, beispielsweise über die Auslandskonten.
Wichtig ist für Anleger, die einen Freistellungsauftrag einreichen ist, dass sie die Steuer-Identifikationsnummer anzugeben haben, damit die Abgeltungssteuer nicht eingehalten wird.

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