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30.03.2017 - 14:41
Sozialausgaben - 925 Euro Grundeinkommen finanzierbar

Der Ökonom Thomas Straubhaar spricht sich in seinem Buch „Radikal gerecht“ für die Einführung eines bedigungslosen Grundeinkommens aus. Seinen Berechnungen zufolge würden die heutigen Sozialstaatsausgaben von 888 Milliarden Euro pro Jahr zur Finanzierung eines auf 925 Euro monatlichen Grundeinkommens für jeden Bürger ausreichen.

In Finnland wird das Konzept des BGE getestet, bei dem eine ausgewählte Anzahl Bürger monatlich 560 Euro ohne Bedingungen erhält und in Kenia läuft ein vergleichbarer Test. Das Grundeinkommen in Kenia wurde auf 0,75 US-Dollar pro Monat festgelegt. Nach Einschätzung des Hamburger Wirtschaftsprofessors wird die Digitalisierung mehr Arbeitsplätze kosten als die Kritiker des BGE vermuten. Er verweist auf Prognosen, nach denen durch die Digitalisierung auf lange Sicht fünfzig Prozent aller Jobs kosten könnte.

Bei Bündelung aller sozialen Leistungen wäre Straubhaar zufolge schon heute ein Grundeinkommen von 925 Euro für jeden Bürger realistisch. Zur Finanzierung sollte jeder einbezogen werden der Geld verdient und es sollten alle Einkunftsarten mit dem gleichen Steuersatz besteuert werden. Das Ergebnis wäre eine „fundamentale Steuerreform“, die eine erhöhte Gerechtigkeit und Effizienz in der Gesellschaft zur Folge hätte.

Der Einzelne würde von Halt, Sicherheit und mehr Freiräumen profitieren. Die Bevölkerung würde bezüglich der Sorge um das wirtschaftliche Überleben entlastet. Die Einführung eines BGE würde einen radikalen Systemwechsel bedeuten und wie die Bürger darauf reagieren, bleibt unklar.

In immer mehr Arbeitsbereichen werden Menschen durch Roboter ersetzt und in Zukunft könnte mit zunehmender Digitalisierung der Arbeitswelt ein bedigungsloses Grundeinkommen realistisch sein.

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Gedruckt am Samstag, den 23.09.2017 .

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