S

hallo

Sprungnavigation

Direkt zum Inhalt, zur Hauptnavigation, zur Unternavigation, zur Suche

Hauptnavigation

Das Informationsportal zum
Thema Umsatzsteuer aus
aller Welt.

25.06.2012 - 15:53
Spanien wird die Forderungen des IWF vorerst nicht realisieren

Spanien hat sich den Schutz des Euro-Rettungsschirms erbeten und wurde erhört. Daran sind aber verschiedene Bedingungen geknüpft. Unter anderem wurde die Erhöhung der Mehrwertsteuer gefordert. Diese Maßnahme hätte auch für deutsche Touristen erhebliche Auswirkungen gehabt. Besonders betroffen wären die Hotels gewesen, die statt dem bisher geltenden Mehrwertsteuersatz von acht Prozent künftig ihre Leistungen mit 21 Prozent hätten versteuern müssen. Glücklicherweise kommt aber von der spanischen Regierung erst einmal Entwarnung. Man werde in naher Zukunft die vom Internationalen Währungsfonds geforderten Reformen und Sparmaßnahmen nicht umsetzen. Es wurden hier lediglich Empfehlungen ausgesprochen. Ein Muss zum Erfüllen derselben besteht nicht.

Mariano Rajoy als Ministerpräsident des Landes gab bekannt, dass der Rhythmus der von seiner Regierung eingeschlagenen Reformpolitik nicht vom Bericht des IWF über Spanien beeinflusst wird. Neben der sofortigen Erhöhung der Mehrwertsteuer sahen die Ratschläge des Währungsfonds weiterhin eine Anhebung der Sondersteuern sowie eine Lohnkürzung bei den Staatsangestellten vor.

Nicht einmal eine Woche ließ der IWF nach der Hilfszusage verstreichen, um Spanien zu weitreichenden Reformen aufzurufen. Hauptsächlich war die Rettung der Banken ein Thema. Nach Meinung der Experten vom IWF reicht allein diese Aktion nicht aus. Veränderungen auf anderen Gebieten sind ebenfalls dringend notwendig, damit das Vertrauen der Märkte zurückgewonnen wird und man endlich wieder mehr Wirtschaftswachstum verzeichnen könne. Priorität habe ferner der klare Zusammenhang der Reformen.

Am vergangenen Freitag wurde der Bericht der IWF-Experten veröffentlicht. Laut diesem solle Spanien die zugesagte Hilfe für die Banken bis zu einer Höhe von100 Milliarden Euro als „Chance“ sehen. Die konkreten Auflagen für die Bereitstellung sind derzeit noch in der Aushandlungsphase. Die spanische Regierung indes hegt die Hoffnung, dass von den zu erwartenden Vorgaben lediglich der Bankensektor betroffen sein wird. Die Vertreter der Eurozone werden jedoch auf die Fortsetzung der Strukturreformen und die Einhaltung der Defizitziele genau achten. Die Überwachung der Bankenhilfe obliegt dem IWF höchstpersönlich.

< Wurde bei der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel bei ausländischen Versandapotheken getrickst?  |  « Zurück zur Übersicht »  |  Dreister Mehrwertsteuerbetrug mit rund 120 Millionen Euro Schaden aufgedeckt >

Die URL dieser Seite ist: http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/news/spanien-wird-die-forderungen-des-iwf-vorerst-nicht-realisieren.html
Gedruckt am Donnerstag, den 23.03.2017 .

Alle Informationen wurden nach besten Wissen erstellt.
Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen kann jedoch keine Haftung übernommen werden.

Die Texte und Grafiken auf www.die-mehrwertsteuer.de sind urheberlich geschützt.
Jede Vervielfältigung bedarf der schriftlichen Genehmigung durch uns.
Beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/nutzungsbedingungen.html

© Copyright by FRASUDIA UG (haftungsbeschränkt) | www.die-mehrwertsteuer.de


Notizen: