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30.05.2012 - 21:30
Sparpläne in Italien sollen ohne Erhöhung der Mehrwertsteuer realisiert werden

Die italienische Regierung unter Mario Monti feilt an Sparplänen, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer soll dabei allerdings außen vorbleiben. Geplant ist trotzdem oder gerade deshalb eine Einsparung in Höhe von 4,2 Milliarden Euro.

Um die umstrittene Erhöhung der Mehrwertsteuer zu umgehen, sollen mehr als vier Milliarden Euro eingespart werden. So jedenfalls plant es die Regierung von Italien. Das Sparvorhaben gilt für dieses Jahr, teilte Mario Monti nach einer mehrstündigen Kabinettssitzung Anfang Mai mit. Man wolle damit die im Oktober geplante Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte vermeiden.

Im Dezember letzten Jahres hatte der parteilose Monti ein Sparprogramm geschnürt, welches milliardenschwer ist. Damit will er bis 2013 einen ausgeglichenen Haushalt erreichen. Insgesamt hat das Sparpaket ein Volumen von 20 Milliarden Euro. Darin enthalten sind unter anderem die Einführung einer Luxussteuer, die Anhebung des Renteneintrittsalters, Maßnahmen gegen Steuerflucht und eine Erhöhung der Immobiliensteuer.

Zu guter Letzt war eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 21 auf 23 Prozent vorgesehen. Aber gerade davor hatten Experten gewarnt. Die Erhöhung könnte ihrer Meinung nach die Rezession in der drittgrößten Euro-Wirtschafts-Zone weiter verschärfen. In Rom rechnet man mit einem Rückgang der Wirtschaft im Land um 1,2 Prozent. Am Ende gab Monti jedoch zu, dass er sich nicht sicher ist, ob mit den geplanten Sparmaßnahmen wirklich eine Umgehung der Mehrwertsteuererhöhung gelingt.

Italien befindet sich in der Krise und rutscht immer tiefer. Die in Aussicht gestellten Sparmaßnahmen werden zum größten Teil in der Verwaltung und den Ministerien durchgeführt. Ihre Umsetzung liegt in den Händen von Enrico Bondi. Er ist Sanierungsexperte und machte sich sowohl in der italienischen wie auch der europäischen Geschäftswelt als Krisenmanager einen guten Namen. So schaffte er die Rettung des Lebensmittelkonzerns Parmalat, der sich in einer mehr als aussichtslosen Situation befand. Auf Bondis ganze Erfahrung hofft nun auch Italien. Sind er und das geschnürte Sparpaket der Weg aus der Krise?

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