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08.12.2015 - 10:26
Steuererklärung ab 2022 vollelektronisch

Die Bundesregierung hat für das Jahr 2022 das Ziel einer vollelektronischen Steuererklärung ausgegeben. Die Umsetzung soll im Jahr 2017 beginnen und nach fünf Jahren bundesweit in allen Finanzämtern abgeschlossen sein. Die Bürger sollen mit der Einführung der vollelektronischen Steuererklärung entlastet und der personelle Aufwand in den Finanzämtern reduziert werden.

Der Großteil der unkomplizierten Steuererklärungen soll ab dem Jahr 2022 vollständig auf dem elektronischen Weg erfolgen. Der Steuerzahler muss dann nur noch nach Aufforderung seine Belege, wie zum Beispiel Spendenquittungen an das örtliche Finanzamt übermitteln. Der Fokus der Finanzbeamten soll bei schwierigen Steuerfällen liegen, während die übrigen einfachen Steuererklärungen der Computer erledigt.

Im Jahr 2014 hat die Bundesregierung die vorausgefüllte Steuererklärung verabschiedet und war die erste Phase zum vollelektronischen Steuerverfahren. Nach den Planungen soll die erforderliche Gesetzesgrundlage im Januar 2017 verabschiedet sein und innerhalb von fünf Jahren umgesetzt werden.

Der Bürger schickt seine Steuererklärung mit allen Daten elektronisch per Elster zum Finanzamt und erhält den Steuerbescheid anschließend digital zugestellt. Die Mehrzahl der Steuerfälle sollen automatisiert bearbeitbar sein, wie das Bundesfinanzministerium berichtet. Ein Risikofilter soll bestimmte Steuerfälle herausfiltern, die dann von einem Finanzbeamten kontrolliert werden sollen. Die Kriterien des Risikofilters sollen geheim bleiben, damit kein Missbrauch erfolgen kann und jeder Bürger sich auf eine Kontrolle einstellen sollte.

Der Stichtag für die Abgabe der Steuererklärung verschiebt sich ab dem Jahr 2022 vom 31.Mai auf Ende Februar für alle Steuerzahler, die einen Steuerberater für die Erstellung ihrer Steuererklärung beauftragt haben. Bei Überschreitung der Frist wird eine Strafgebühr erhoben.

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Gedruckt am Donnerstag, den 29.09.2016 .

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