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12.07.2016 - 11:45
Steuerzahler-Gedenktag 2016

Nach Berechnungen des Steuerzahlerbundes arbeiten alle Steuer- und Beitragszahler in Deutschland rein rechnerisch heute ab 14:44 Uhr wieder für sich anstatt dem Staat, doch von jedem verdienten Euro bleiben nur 47,1 Cent übrig. Der Steuerzahler-Gedenktag hat sich den Daten zufolge gegenüber dem Vorjahr um einen Tag nach hinten verschoben. Wie der Steuerzahlerbund schreibt, wird sich die volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote im Jahr 2016 auf 52,9 Prozent belaufen. Bei Wirtschaftsexperten gilt der Steuerzahler-Gedenktag als umstritten.

In der Berechnung sind die gestiegenen Steuereinnahmen, die EEG-Umlage, Steuern und Sozialabgaben berücksichtigt worden. Von den Einzahlungen in den Sozialkassen würden die Bürger den Kritikern zufolge profitieren, weil das Geld in die Bildung, Strassenbau, Kinderbetreuung oder Verteidigung investiert werde.

Die Steuereinnahmen werden in den nächsten Jahren bis 2020 nach der aktuellen Steuerschätzung auf über 800 Milliarden Euro steigen (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/166381/umfrage/steuereinnahmen-laut-steuerschaetzung/) und der Bundeshaushalt weiterhin ausgeglichen sein. Der amtierende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) arbeitet mit der „schwarzen Null“ im Haushalt und strebt für die nächsten Jahre keine Neuverschuldung. Die Bürger und Unternehmen sollen trotz rapide steigender Steuereinnahmen nicht entlastet werden.

Eine Revolution wäre die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) welches alle Sozialleistungen wie ALG II ersetzen würde. Finanziert werden könnte heute bereits ein BGE von 500 bis 600 Euro monatlich, doch die Politik sieht das Grundeinkommen als umstritten an. Der Vorteil eines BGE wären Einsparungen in der Bürokratie und die Bürger könnten sich freier entfalten, anstatt teilweise den Euro zweimal umdrehen zu müssen.

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Gedruckt am Montag, den 22.05.2017 .

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