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21.03.2011 - 09:26
Umsatzsteuer Nachschau ab Juni mit neuen Regelungen

Die Betrügereien bezüglich der Umsatzsteuer nehmen nicht ab. Sobald es zu einer Betriebsprüfung kommen soll, verschwinden die Betrüger. Das Nachsehen ist bei den Finanzämtern. Mit der Umsatzsteuer Nachschau soll das alles jetzt verhindert werden. Sollte es zu einer Nachschau kommen, dann sollte man sich darauf vorbereiten, denn es wird zum Ende Juni neue Regeln geben. Wichtig ist, dass man die Umsatzsteuer Nachschau nicht mit der Betriebsprüfung vergleicht, denn hier gibt es einen wesentlichen Unterschied. Die Nachschau wird nämlich nicht angekündigt. Dadurch hat das Finanzamt die Möglichkeit, sich sehr zuverlässig ein Bild darüber zu machen, die es mit der wirtschaftlichen Tätigkeit eines Unternehmen aussieht. So ist es nicht mehr möglich, dass es zu Manipulationen oder Verschleierungen kommt, wie es bei der Betriebsprüfung möglich wäre. Wer Geschäftsführer ist, der ist gleichzeitig auch Steuerverantwortlicher und somit der Ansprechpartner, wenn es zu einer Umsatzsteuer Nachschau kommt. Sollten Nachfragen zu aktuellen Aufzeichnungen, Urkunden, Bücher oder Geschäftspapiere kommen, dann steht der Geschäftsinhaber in der Pflicht, diese unverzüglich vorzulegen. Außerdem muss auch ein elektronischer Zugriff möglich sein.
Zu den Änderungen gehört es unter anderem, dass die Umsatzsteuer-Sonderprüfer ab 30. Juni 2011 mehr Befugnisse haben, als es bisher der Fall war. Ihnen ist es ab diesem Zeitpunkt erlaubt, auch auf die elektronischen Aufzeichnungen zurückzugreifen. Außerdem wird mit dem Steuervereinfachungsgesetz bestimmt, dass Sonderprüfer ihre eigenen eingesetzten Datenverarbeitungssysteme nutzen dürfen. Prüfer aber stehen auch in der Pflicht, sich mit dem Dienstausweis erkenntlich zu zeigen, bevor die Diensträume überhaupt betreten oder Mitarbeiter zur Vorlage von Unterlagen aufgefordert werden. Es ist erlaubt, den Zutritt zu den Räumen zu verweigern, wenn es zu einer Umsatzsteuer Nachschau kommen sollte, allerdings muss bedacht werden, dass die negativ ausgelegt werden könnte. Jeder sollte sich darauf vorbereiten, dass es zu einer Nachschau kommt. Die Finanzverwaltungen haben ein besonderes Augenmerk auf Existenzgründer gelegt. Hier soll vor allem überprüft werden, dass es sich auch nicht um eine Scheinfirma handelt. Wer hohe Vorsteuerbeträge hat, der sollte diese anmelden. So ist es dem Finanzamt möglich auch gleich zu prüfen, ob die Güter auch wirklich existieren. Wichtig: Die Unterlagen sollte man immer aktuell haben und nicht versuchen, Dinge zu verschleiern, dann kann auch gar nichts passieren.

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