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11.05.2010 - 12:21
Umsatzsteuerhinterzug ohne Wissen

Den EU Mitgliedsstaaten entgehen durch den Umsatzsteuer-Betrug, welcher innerhalb der EU stattfindet, etwa 100 Milliarden Euro im Jahr. Dies hat eine Schätzung von der europäischen Polizeibehörde (Europol) ergeben.
Aber nicht immer handelt es sich bei den Steuerhinterziehern der Umsatzsteuer auch um Betrüger, denn manche Unternehmen begehen eine Umsatzsteuerhinterziehung, ohne dass sie es überhaupt wissen. An einem Beispiel ist dies auch erkennbar: Liefert ein Kunde Waren an den Unternehmer im EU-Ausland und wird im SAP-System die aktuelle Umsatzsteuer-Identifikationsnummer eingetragen, wird auf der Rechnung keine Mehrwertsteuer ausgewiesen. Dann meldet der ausländische Kunde sein Unternehmen ab, bezieht aber weiterhin die Waren. Allerdings ohne eine Ust-IdNr. Der Lieferant in Deutschland ha davon keine Kenntnis gehabt.
Auf diese Weise aber hat der Unternehmer eine ungewollte und unbewusste Umsatzsteuer-Hinterziehung vollzogen. Selbstverständlich wird dies bei einer Betriebsprüfung festgestellt und der Lieferant aus Deutschland ist zur Nachzahlung der Umsatzsteuer verpflichte. Dies kann für Unternehmen sehr teuer werden und sogar den Bankrott bedeuten.
Damit der Umsatzsteuer-Betrug verringert wird, gibt es das Mehrwertsteuerpaket 2010. Deutsche Unternehmer verpflichten sich, die unternehmerischen Eigenschaften der ausländischen Geschäftspartner in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Es gibt auch nur einen Nachweis, der akzeptiert wird, nämlich die Prüfung von der Ust-IdNr. Des Empfängers, welche über den Internet-Dienst vom Bundeszentralamt für Steuern erfolgen muss.
Zwar beklagen Unternehmen, die sehr viel mit ausländischen Geschäftspartnern arbeiten den erhöhten aufwand, aber notwendig ist dieser trotzdem. Vielleicht wird es auch bald eine Software-Lösung geben, welche den Vorgang einfacher gestaltet.

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