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10.11.2011 - 12:43
Von der Festschreibung der Umsatzgrenze auf 500.000 Euro jährlich profitieren ebenfalls die Online-Händler

Viele Menschen haben sich dank des Internets mit dem Online-Handel eine Existenzgrundlage aufgebaut. Dabei geht es nicht darum Millionen umzusetzen, sondern ein Auskommen zu haben und zum Einkommen der Familie beizusteuern. Manche haben auch mit einem Online-Handel richtig durchgestartet. Im Internet ist es keine Frage des Alters arbeiten zu können und auch keine Frage der Ausbildung. Deshalb bietet das Netz vielen eine Arbeitsmöglichkeit.

Hinter den Online-Händlern liegen bange Wochen. Als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise im Jahre 2008 setzte die Bundesregierung 2009 die Umsatzgrenze für die Ist-Versteuerung von 250.000 Euro jährlich auf 500.00 Euro hinauf. Das brachte einer großen Zahl von Umsatzsteuerpflichtigen eine Erleichterung bei der Zahlung der Steuerlast. Wer der Ist-Versteuerung unterliegt, muss erst nach Zahlungseingang die auf den Rechnungsbetrag entfallende Umsatzsteuer abführen, also erst, wenn er das Geld tatsächlich eingenommen hat. Bei der Soll-Versteuerung wird die Umsatzsteuer im Monat der Rechnungslegung fällig, unabhängig vom Zahlungseingang. Das brachte viele Unternehmer in Zahlungsschwierigkeiten, die ab 2009 durch die Anhebung der Umsatzgrenze diesen allerdings eine höhere Liquidität bescherten und wesentlich mehr Flexibilität.

Zum Jahresende 2011 würde die Regelung auslaufen. Jetzt hat die Bundesregierung geplant, die Umsatzgrenze über den 31.12.2011 hinaus dauerhaft auf 500.000 Euro festzuschreiben. Laut dem Handelsverband Deutschland HDE kann sich demzufolge ein Viertel der Online-Händler weiterhin über die Vorteile der Ist-Besteuerung freuen. Sie haben nicht mehr als 500.000 Euro Umsatz im Jahr vorzuweisen. Dies kommt darüber hinaus der Wirtschaft Deutschlands zugute.

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