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23.08.2012 - 22:25
Vorsicht bei dem Angebot einer innergemeinschaftlichen Registrierung

Arbeiten und handeln ohne Grenzen? Die Globalisierung macht es möglich, soweit man sich an die gesetzlichen Vorschriften hält. Diese besagen, dass bei Geschäften mit Kunden aus dem EU-Ausland eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (kurz USt-IdNr) notwendig ist. Sie wird ausschließlich vom Bundeszentralamt für Steuern vergeben und das nur auf Antrag.

In letzter Zeit kommt es häufig zu dem Angebot einer “innergemeinschaftlichen Registrierung”. Umsatzsteuerlich hilft das wenig. Meist erhält man ein Schreiben oder eine Mail von einem Unternehmen, welches eine innergemeinschaftliche Registrierung anbietet. So soll man seine Auslandsgeschäfte steuerlich wasserdicht abwickeln können. Das ist aber falsch. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer für umsatzsteuerliche Zwecke darf, wie oben bereits erwähnt, nur das Bundeszentralamt für Steuern vergeben.

Bei der angebotenen innergemeinschaftlichen Registrierung handelt es sich um nichts anderes als um einen Eintrag in ein Firmenregister. Das können potentielle Kunden einsehen. Es ist also so etwas wie ein Internet-Adressbuch. Steuerlich hat man davon gar nichts und obendrein verursacht der Eintrag auch noch Kosten.

Wer auf Nummer sicher gehen will, fordert seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beim Bundeszentralamt für Steuern online an. Das geht schnell, unkompliziert und bringt vor allem den erhofften Erfolg, nämlich die notwendige Steuernummer endlich in den Händen zu halten. Kosten entstehen bei der Anforderung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nicht.

Wichtig ist, dass die USt-IdNr. wirklich nur nach einer Antragstellung vergeben wird. Das Bundeszentralamt kommt nicht zum Unternehmer und bietet ihm die Nummer an. Am besten beschäftigt man sich mit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, bevor man sie benötigt. Dann ist man für alle Fälle gewappnet und muss keine überhasteten Aktionen starten, sollte die Nummer plötzlich gebraucht werden.

Bei Mails oder Schreiben, in denen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeboten wird und die scheinbar von der offiziellen Behörde kommen, kann man von Betrug ausgehen. Sie kann man unbeantwortet löschen oder in den Papierkorb geben. Notfalls bringt auch ein Anruf beim Bundeszentralamt für Steuern Klarheit. Bei dieser Gelegenheit lässt sich gleich die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bei der richtigen Stelle beantragen.

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Gedruckt am Dienstag, den 23.05.2017 .

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