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14.11.2011 - 13:33
Wer den Verbraucherschutz in Anspruch nimmt, muss künftig tiefer in die Tasche greifen

Der Gang zu den Verbraucherschützern wurde in vielen Fällen vorgenommen. Diese Menschen konnten in zahlreichen Lebenssituationen eine gute Hilfestellung geben und nahmen dafür relativ wenige Gebühren. Doch damit ist es jetzt vorbei. Ab dem Jahr 2012 müssen die kostenpflichtigen Beratungen mit 19 Prozent versteuert werden, statt wie bisher mit dem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent. Somit werden sich die Gebühren für einen Rat der Verbraucherschützer drastisch erhöhen. Gleichzeitig werden ebenfalls Beratungsangebote gestrichen. Die Erhöhung des Mehrwertsteuerprozentsatzes zieht für die Verbraucherzentralen eine Mehrbelastung von 850.000 Euro im Jahr nach sich.
Nach Meinung der Verantwortlichen werden die höheren Gebühren hauptsächlich die Geringverdienenden treffen. Sie nehmen gerne die Dienste des Verbraucherschutzes in Anspruch, weil sie dadurch immense Kosten für die Beauftragung eines Anwalts sparen. Zudem geht die Auskunftserteilung über den Verbraucherschutz in der Regel wesentlich schneller als eine Terminvereinbarung mit einem Rechtsanwalt.
Nunmehr sind nach Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Bund und Länder gefordert, um durch einen Landeszuschuss die Angebote des Verbraucherschutzes für den Bürger weiterhin bezahlbar zu halten. Die Resonanz darauf ist derzeit allerdings noch mäßig. Gerade einmal drei Bundesländer haben einen höheren Zuschuss in Aussicht gestellt. Aber man könnte ja in der Hinsicht sagen, es ist doch noch ein wenig Zeit. Schließlich beginnt das Jahr 2012 erst in knapp sieben Wochen.

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