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02.06.2013 - 11:21
Zuviel Mehrwertsteuer für Familien

Pralinen und Tierfutter, Produkte, die nicht jeder braucht, werden mit dem reduzierten Mehrwertsteuer-Satz von 7 Prozent besteuert. Familien mit Kindern gibt es deutlich mehr als Familien mit Hunden oder Katzen, müssen bei den Kinderprodukten aber wesentlich tiefer in die Tasche greifen, denn hier gilt die volle Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Familien zahlen eindeutig zu viel Mehrwertsteuer. Die Familien-Lobby würde das gerne ändern, aber die Steuerexperten der Politik haben hier ein ganz anderes Vorhaben.
Hat Schwarz-Gelb mit seinem Koalitionsvertrag eine Mehrwertsteuerreform angesagt, ist hiervon kaum etwas zu sehen. Immer wieder werden die Treffen der Reform-Kommission abgesagt, es kommt keine Bewegung in das Thema und somit auch zu keiner Lösung, mit der man sich einverstanden erklären könnte.
Zwar haben einige Parteien schon durchblicken lassen, wie sie es mit der Mehrwertsteuer gerne hätten, aber dabei hat eine Personengruppe bislang keine direkte Rolle gespielt, nämlich die Familien. Eigentlich könnten die Parteien das Thema der Mehrwertsteuer auf Kinderprodukte und Dienstleistungen, die für Kinder angeboten werden, für sich nutzen, schließlich ist jeder Bürger offen, wenn es um Kinder geht und eine Wählerschicht könnten die Parteien hiermit durchaus für sich gewinnen.
Der DFV (Deutscher Familienverband) sowie auch der DKSB (Deutsche Kinderschutzbund) sehen eine gesetzliche Änderung in diesem Bereich für längst überfällig. Warum soll der niedrige Steuersatz für Hotelübernachtungen, Hundefutter oder Pralinen gelten, für Kinderautositze, Schuhe, Kleidung und Windeln aber der volle Satz. Wo bleibt hier denn die Kinder- und Familienfreundliche Politik? Petra Nölkel, DFV-Vizepräsidentin, hat dazu nur zu sagen: „Das muss sich dringend ändern.“
Familien leisten so viel für die Gesellschaft und deren Ausgaben sind doch nun auch wirklich hoch genug. Die Politik sollte sich beeilen, was dieses Thema angeht, denn wer hat noch Lust, Kinder in die Welt zu setzen, wenn alles teurer und bald unbezahlbar ist, was sich auch an der sinkenden Geburtenrate bemerkbar macht.

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Gedruckt am Dienstag, den 23.05.2017 .

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