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Umsatzsteuertermine Österreich

Die Umsatzsteuer gilt in Österreich als Jahressteuer. Die Steuer ist also jährlich als Jahresmeldung selbst zu errechnen und elektronisch zu melden. Allerdings müssen bereits im laufenden Jahr Voranmeldungen übermittelt und Vorauszahlungen geleistet werden.

Als Voranmeldezeitraum wurde grundsätzlich der Kalendermonat festgelegt, wobei der Zahlungstermin der 15. des zweitfolgenden Kalendermonats ist. Das bedeutet, der Termin für die Abgabe des Monats Januar ist der 15.05. Abhängig vom Umsatz des Vorjahres gelten jedoch auch andere Voranmeldezeiträume. Die Vorschriften finden sich im §21 UStG:

  • Hat ein Unternehmer im Vorjahr nicht mehr als 100.000 Euro Umsatz erreicht, ist das Kalendervierteljahr der Anmeldezeitraum. Er kann allerdings auch freiwillig den Kalendermonat als Anmeldezyklus wählen.
  • Unternehmer, die im Vorjahr nicht mehr als 30.000 Euro Umsatz hatten, können von der Voranmeldung gänzlich befreit werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Unternehmer seine Steuerschulden immer zuverlässig begleicht.
  • Für den Zahlungseingang erhält der Unternehmer noch eine kleine Respiofrist (§211 BAO). Es handelt sich nicht um eine Terminverschiebung, sondern lediglich um drei Tage, in denen das Finanzamt noch keine Säumnitzuschläge erhebt. Die Saumniszuschläge betragen übrigens 2% pro Monat und können nach anhaltender Zahlungsverzögerung von mehr als drei Monat sogar mit 3% pro Monat erhoben werden.

Gerade bei größeren Beträgen, oder bei Lieferung und Leistungen, die zum Monats-, Quartals-, bzw. Jahresende erbracht werden, ist es notwendig zu klären, in welchem Zeitraum die Umsatzsteuer anfällt. Im Gegensatz zu Deutschland hat Österreich hier eine lockerere Terminsetzung. Zwar entsteht auch hier die Umsatzsteuer mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Leistung erbracht wurde. Wird jedoch die Rechnung nicht mehr in dem Monat gestellt, verschiebt sich dieser Termin um einen Monat. Die gesetzliche Grundlage findet sich im §19 UStG.

Beispiel: Die Leistung wurde am 30. Januar erbracht, die Rechnung wurde aber erst am 01.03. erstellt. Die Steuer ist also nicht im Januar, sondern – unabhängig von der Rechnungsstellung – mit dem Ablauf des Februars zum melden.

Nachfolgend finden sich die aktuellen Termine für die Umsatzsteuervoranmeldung. Eventuelle Terminverschiebungen aufgrund Wochenenden sind bereits berücksichtigt. Verschiebungen aufgrund von Feiertagen jedoch nicht.

Termine Umsatzsteuervoranmeldung 2017

VoranmeldungszeitraumRegulärer TerminRespiofrist
Januar 201715.03.201720.03.2017
Februar 201717.04.201720.04.2017
März 2017 (I. Quartal 2017) 15.05.201718.05.2017
April 201715.06.201719.06.2017
Mai 201717.07.201720.07.2017
Juni 2017 (II. Quartal 2017) 15.08.201718.08.2017
Juli 201715.09.201718.09.2017
August 201716.10.201719.10.2017
September 2017 (III. Quartal 2017) 15.11.201720.11.2017
Oktober 201715.12.201718.12.2017
November 201715.01.201818.01.2018
Dezember 2017 (IV. Quartal 2017) 15.02.201819.02.2018

Termine Umsatzsteuervoranmeldung 2018

VoranmeldungszeitraumRegulärer TerminRespiofrist
Januar 201815.03.201819.03.2018
Februar 201816.04.201819.04.2018
März 2018 (I. Quartal 2018) 15.05.201818.05.2018
April 201815.06.201818.06.2018
Mai 201816.07.201819.07.2018
Juni 2018 (II. Quartal 2018) 15.08.201820.08.2018
Juli 201817.09.201820.09.2018
August 201815.10.201818.10.2018
September 2018 (III. Quartal 2018) 15.11.201819.11.2018
Oktober 201817.12.201820.12.2018
November 201815.01.201918.01.2019
Dezember 2018 (IV. Quartal 2018) 15.02.201918.02.2019

Hinweis:
Eventuelle Terminverschiebungen aufgrund Wochenenden sind bereits berücksichtigt. Verschiebungen aufgrund von Feiertagen jedoch nicht.

Weitere Informationen

Umsatzsteuer Österreich

FinanzOnline
Formular U 30
“Umsatzsteuergesetz Österreich(Umsatzsteuergesetz Österreich)

Vorjahresumsatz Zeitraum Verpflichtung zur Umsatzsteuervoranmeldung Verpflichtung zur Abgabe einer Umsatzsteuer-Jahreserklärung
kleiner 30 TEUR Vierteljährlich (falls Umsatzsteuervoranmeldung nach §21 Abs 1 UStG zu erstellen ist) nein nein
zwischen 30 TEUR und 100 TEUR vierteljährlich oder monatlich ja ja
über 100 TEUR monatlich ja ja

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Gedruckt am Freitag, den 21.07.2017 .

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