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Mehrwertsteuer in Albanien

Tatimi mbi Vlerene Shutar (TVSH)

Die Republik Albanien liegt im Südosten Europas wobei sie im Westen an die Andria sowie an die Länder Mazedonien, Griechenland, Montenegro und Kosovo angrenzt. Albanien ist ein relativ kleines Land mit knapp 30.000 km², wobei die Bevölkerungsdichte bei etwas mehr als drei Millionen Einwohnern etwa halb so groß ist wie in Deutschland.

Albanien bestand in der jetzigen Größe bereits seit 1912. Allerdings war es gerade in der Nachkriegszeit starken politischen Veränderungen ausgesetzt, wobei stets die Ausrichtung an die Sowjetunion oder nach China als Ziel galt. Eine starke wirtschaftliche Bindung bestand jedoch nicht, so dass Albanien viele Jahrzehnte isoliert und unter der Herrschaft eines kommunistischen Diktators stand. Erst 1991 wurden erstmals freue Wahlen durchgeführt.

Albanien hat, wie auch viele andere Länder der ehemaligen Ostblockstaaten, das Problem, dass sich die Wirtschaft von einer kommunistisch geführten Planwirtschaft in eine freue Marktwirtschaft umstrukturieren muss. Dieser Prozess ist schwierig und dauert viele Jahrzehnte. Gerade die marode Infrastruktur erschwert das dringend notwendige Wirtschaftswachstum. Um die Staatsfinanzen zu kräftigen und eine Basis für eine starke Wirtschaft zu schaffen, wurde ein relativ hoher Mehrwertsteuersatz von 20% eingeführt, die Mehrwertsteuer wird in der Landessprache “Tatimi mbi Vlerene Shutar” genannt. Zwar steht eine Senkung des Satzes im Gespräch, eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Exporte unterliegen keiner Mehrwertsteuer.

Die schwache wirtschaftliche Leistung lässt sich auch davon ableiten, dass mehr als 20% des Bruttoinlandsprodukt in der Landwirtschaft erwirtschaftet wird, wobei mehr als 50% der Beschäftigten in diesem Gewerbe arbeiten. Dem gegenüber stehen die Industrie, die mit etwa 15% der Beschäftigten, fast eben soviel zum BIP beiträgt. In modernen Industriestaaten liegt der Anteil der Landwirtschaft in der Regel bei etwa 5%.

Schon aufgrund seiner schwierigen Voraussetzungen ist klar, dass bereits seit Jahren ein hohes Defizit in der Außenhandelsbilanz vorliegt. Mit den wichtigsten Handelspartner wie Italien, Griechenland, China und Deutschland konnte ein stetiges Exportwachstum erzielt werden, jedoch liegen die Import drei- bis viermal so hoch.

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Veränderungen hinsichtlich ausländischer Investoren, darunter auch steuerliche Vergünstigungen beschlossen. Da auch der Regierung klar ist, dass noch sehr viel Kapital notwendig ist um die Jahre kommunistischer Ausbeutung wieder gut zu machen.

Entwicklung der Steuersätze

Zeitraum Normalsatz Ermäßigter Satz
20,0%

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Gedruckt am Dienstag, den 23.05.2017 .

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