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05.05.2020 - 11:36
Städtetag rechnet mit erheblichen Einnahmeverlust

Die Coronakrise hat zu einem rund zweimonatigen Lockdown geführt und vor diesem Hintergrund erwartet der Deutsche Städtetag bei der Gewerbesteuer einen massiven Einnahmeverlust. Nach der neuen Prognose wird sich das Minus für die Gemeinden und Kommunen auf mindestens 20 Milliarden Euro belaufen.

Die Gewerbesteuereinnahmen brechen den Angaben zufolge durchschnittlich um 15 bis 20 Prozent weg und die Einnahmeausfälle könnten sogar noch höher ausfallen. Von der Bundesregierung fordert der Städtetag erneut ein Rettungsprogramm, um die Einnahmeausfälle abzufedern.

In der Coronakrise bewältigen die Städte zahlreiche Aufgaben und der enorme Rückgang beim BIP wird sich auf die Haushalte der Kommunen auswirken. Die Wirtschaftskraft wird nach der Frühjahrsprognose um 6,3 Prozent fallen und könnte die schwerste Rezession nach dem zweiten Weltkrieg sein. Die extremen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise haben sich massiv auf die Wirtschaft ausgewirkt, da zahlreiche Unternehmen mit sinkenden Umsätzen und Aufträgen zu kämpfen haben. Der vorgeschlagene Rettungsschirm sollte eine zweistellige Milliardensumme umfassen, weil die Städte die handlungsfähig sein müssen.

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise sind noch nicht absehbar, weshalb die Bundesregierung milliardenschwere Hilfsprogramme beschlossen hat und beinhaltet auch ein Soforthilfe-Programm von 50 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige, Kleinunternehmer und Freiberufler.

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