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Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer ist in jedem Land eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates. Es ist eine Steuer, die auf alle Umsätze erhoben wird, wodurch der Vorsteuerabzug verhindert, dass die Waren während des Wertschöpfungsprozesses mehrfach versteuert

werden. Bei der Umsatzsteuer handelt es sich um eine sogenannte indirekte Steuer, bei der Steuerträger und Steuerpflichtiger unterschiedliche Personen sind.

Im Rahmen eines vereinfachten und zollfreien Güterverkehrs innerhalb der europäischen Gemeinschaft, war es notwendig in allen Mitgliedsstaaten ein einheitliches Umsatzsteuersystem aufzustellen. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Waren auch tatsächlich versteuert werden, und keine Doppelbesteuerung vorliegt. Insbesondere die Umsatzsteuer bezüglich der innergemeinschaftlichen Lieferungen wurde in den EG-Richtlinien festgelegt und sind für alle Mitgliedsstaaten bindend.

Um gerade bei mehrstufigen Produktionsprozessen, mehrfachen Handelswegen und internationalen Verflechtungen, Reihen- und Veredelungsgeschäften den Wertschöpfungsprozess komplett zu erfassen läuft die Umsatzsteuer immer im gleichen Prozess ab.

- Unternehmer A: Rechnung an Unternehmer B Netto + UmSt.
UmSt. wird an das Finanzamt bezahlt (Belastung = 0,- Euro)
- Unternehmer B: zahlt die Rechnung, Vorsteuerrückerstattung vom Finanzamt
Rechnung an Unternehmer C Netto + UmSt.
UmSt. wird an das Finanzamt bezahlt (Belastung = 0,- Euro)
- Unternehmer C: wie Unternehmer B …

Solange Waren an Unternehmer verkauft werden, wird zwar die Steuer bezahlt, aber ebenso wieder zurückerstattet. Erst wenn ein Konsument, oder ein Unternehmer, der nicht zum Abzug der Vorsteuer berechtigt ist, ist eine Rückerstattung nicht mehr möglich, so dass mit diesem Verkauf die eigentliche Steuerlast getragen wird.

Im Gemeinschaftsgebiet liegt daher ein großer Wert auf der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, durch die die Unternehmereigenschaft nachgewiesen wird. Außerdem liegt ein Hauptbesteuerungsmerkmal auf dem Ort der Lieferung, wodurch festgelegt wird, in welchem Land – und zu welchem Steuersatz – die Lieferung oder Leistung versteuert wird.

Voraussetzung, ob eine Besteuerung überhaupt in Betracht kommt ist:
- die Leistung muss ein Unternehmer ausführen
- es muss sich um eine Lieferung oder um eine sonstige Leistung handeln
- die Leistung muss gegen Entgelt – oder als Tausch – erfolgen
- die Leistung muss im Inland, innerhalb der EU oder als Einfuhr erbracht werden.

Nur wenn alle Punkte zutreffen, ist die Umsatzsteuer zu berechnen. Im Weiteren ist festzulegen, ob es sich um eine Lieferung oder um eine sonstige Leistung handelt. Je nach Entscheidung wird dann der Ort laut dem Gesetz definiert. Bei dieser systematischer Vorgehensweise – unter Beachtung der Ausnahme- und Sonderfälle – ist ein EU-Einheitliche Versteuerung sichergestellt.

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Gedruckt am Freitag, den 21.07.2017 .

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