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Allgemeines
05.09.2010 - 12:41
Trends bei der Mehrwertsteuer in der Schweiz
In der Schweiz sollte es nach den Vorschlägen von Hans-Rudof Merz, seines Zeichens Finanzminister der Eidgenossen, künftig nur noch einen Satz bei der Mehrwertsteuer geben. Doch die Parlamentarier sehen das anders. Deshalb beauflagte ihn die Wirtschaftskommission des Schweizer Parlaments jetzt damit, doch noch einmal über ein zweistufiges Modell nachzudenken. Die Entscheidung wäre beinahe mit einem Patt ausgegangen, wenn sich nicht zwei Mitglieder der WAK, das ist die Wirtschaftskommission, der Stimme enthalten hätten.
Es sind gleich einige Ausnahmen, die bei der Mehrwertsteuer gefordert werden. Zum Einen betrifft das die gemeinnützigen Institutionen, aber auch die Bereiche Gesundheit, Bildung, Sport und Kultur. Von einer günstigeren Mehrwertsteuer soll künftig auch weiterhin die Tourismusbranche profitieren. Dieser Wunsch ist durchaus berechtigt, denn sie stellt einen großen Teil der Wirtschaftskraft des Landes dar. Fakt ist allerdings, dass diese Entscheidung eine Reform der Mehrwertsteuer der Schweiz zeitlich nun noch weiter hinaus schiebt. Eigentlich sollte sie bereits vor der Sommerpause der Parlamentarier auf den Weg gebracht werden.
